Bilanz sowie Ausblick auf die Jahre 2014 – 2020

Wahlprogramm der SPD Herzogenrath 2014

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger für wichtige Entwicklungsschritte ist die entscheidende Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft einer Stadt. Aus diesem Grund ist es für uns Sozialdemokraten oberstes Ziel, die Bürgerschaft aktiv in die Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Deshalb pflegen wir Sozialdemokraten seit vielen Jahren nicht nur durch Sprechstunden, sondern vor allem durch unsere regelmäßigen Wahlkreisbegehungen, durch regelmäßige Infostände (nicht wie andere nur vor anstehenden Wahlen!) sowie spezielle Fachforen und Informationsveranstaltungen den kontinuierlichen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt.

Gemeinsam mit Ihnen die Stadt zu gestalten, ist unser politischer Ansatz!

Die konstruktive und stets zielorientierte Zusammenarbeit in der vergangenen Legislaturperiode mit unseren damaligen Partnern „Bündnis90/Die Grünen“ und „Die Linke“, für die wir sehr dankbar sind, hat etliche politische Erfolge erbracht, über die wir im nachfolgenden Text eine kleine Bilanz ziehen. Ebenso finden Sie – nach Themen sortiert – unsere politischen Zielvorstellungen für die Wahlperiode 2014 – 2020.

Dieses Programm ist unser Angebot an Sie und gleichzeitig Ausgangsbasis für den gewünschten konstruktiven Dialog mit Ihnen.

Selbstverständlich wissen wir, dass wir in den folgenden sechs Jahren nicht alles werden umsetzen können. Deshalb gilt es, gemeinsam Prioritäten zu setzen.

Dabei stehen für uns Sozialdemokraten die Chancengleichheit für Bildung und Ausbildung unserer Kinder sowie die Gleichbehandlung aller Menschen im Mittelpunkt des Handelns.

Bestmögliche Lebensbedingungen für unsere Bürgerinnen und Bürger zu schaffen, muss unser aller Ziel sein.
Gerade deshalb stemmen wir uns gegen Privatisierungstendenzen bei der öffentlichen Daseinsvorsorge. Wir setzen mit großem Nachdruck auf den Erhalt der Grundversorgung (z.B. Wasser, Strom, Gas) in städtischer Hand. Dies gilt auch für unsere Feuerwehr sowie den gerade erst rekommunalisierten Rettungsdienst.

Viele Projekte werden sich zukünftig nicht mehr in einer Kommune alleine bewältigen lassen. Deshalb muss der Kirchturmpolitik ein Ende gesetzt werden. Wir sind bereit dazu und werden deshalb die Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn intensivieren. Dabei stehen nicht nur die Mitgliedsgemeinden der Städteregion Aachen im Blickfeld, sondern auch Übach-Palenberg und besonders Kerkrade. Der Eurodegedanke darf nicht auf kulturelle Veranstaltungen oder ein Leuchtturmprojekt, wie das EBC, beschränkt bleiben. Für uns sind auch gemeinsame städtebauliche Entwicklungen sinnvoll und wünschenswert.

Wir wissen, dass sich daraus in einzelnen Positionen Nachfragen ergeben können. Sollten Sie also entsprechende Erläuterungen haben wollen, wenden Sie sich bitte an Ihren jeweiligen Wahlkreisvertreter oder die Mitglieder des Vorstands im SPD-Stadtverband, die Ihnen gerne die gewünschten Auskünfte geben werden.

Ebenso nehmen wir gerne auch Ihre Anregungen entgegen und freuen uns über jede Möglichkeit eines aktiven Gedankenaustauschs.

Denn:

Wir wollen alle Kräfte bündeln, um gemeinsam unsere Stadt weiter zu entwickeln!

Wir wollen niemanden ausgrenzen.

Wir wollen alle Bevölkerungsgruppen mit ihren Bedürfnissen berücksichtigen und würdigen.

Wir wollen unsere Stadt in eine erfolgreiche Zukunft führen.

Wir wollen, dass alle Bürgerinnen und Bürger unsere Stadt als ihr „Zuhause“ empfinden können.

Wir wollen:

Grenzen aufheben!

Perspektiven bieten!

Zukunft verwirklichen!

Miteinander Leben!