Studie über Flüchtlinge im Deutschen Bildungssystem auch in Herzogenrath

ReGES – Refugees in the German Educational System, so der Name einer groß angelegten Studie des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi) von 2017 – 2021.

Eine Vorstellung der Studie erfolgte jetzt in der Nadelfabrik in Aachen.

Die Studie wird in mehreren Bundesländern, in über 120 Kommunen durchgeführt. Eine davon ist die Stadt Herzogenrath.

ReGES untersucht, unter welchen Bedingungen die Integration von Geflüchteten in unser Bildungssystem gelingen kann: Welche Faktoren behindern oder verzögern Integration? Welche Angebote tragen zum Gelingen der Integration in unsere Gesellschaft bei?

Im Rahmen der Studie befragen Wissenschaftler 4.800 Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung und testen ihre Deutschkenntnisse. Mit der Studie nimmt die Wissenschaft zwei Altersgruppen in den Blick: zum einen Kinder, die beim Start der Studie vier Jahre alt sind und im Laufe der Untersuchung vom Kindergarten in die Grundschule wechseln; zum anderen 14-Jährige, die vor einem Wechsel von der Sekundarstufe I in die Sekundarstufe II oder in das Berufsbildungssystem stehen. Um besser verstehen zu können, welche Faktoren zum Gelingen von Integration durch Bildung beitragen, werden neben den Kindern, Jugendlichen und deren Familienangehörigen zusätzlich Personen aus dem Umfeld – etwa Erzieherinnen und Erzieher, Lehrkräfte und haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kommunen befragt.

Durchgeführt werden die Befragungen der ReGES-Studie durch das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaften.

Gefördert wird ReGES vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Alle weiteren Infos unter www.reges-studie.de

Download Flyer (PDF, 1.24 MB)