Pressemitteilung:

  • 29. September 2013

Die neue Kindertagesstätte „Am Wasserturm“ probt die Normalität.

Vertreter der Merksteiner SPD haben sich in der provisorischen Unterkunft für die neue Kindertagesstätte kundig gemacht und wurden von der Leiterin Silvia Nugayfki informiert.
Besuch der KiTa "Am Wasserturm" im September 2013

Die neue Kindertagesstätte „Am Wasserturm“ probt in der provisorischen Unterkunft im Jugendzentrum Streiffelder Hof die Normalität. Kiga-Leiterin Silvia Nugayfki: „Es geht uns gut. Für eine überschaubare Zeit ist hier eine gute Lösung geschaffen worden.“ Dennoch hofft man, sobald wie möglich den großzügigen Neubau „Am Wasserturm“ beziehen zu können.

Die Merksteiner SPD durfte sich umsehen. Vorsitzender Andreas Schmälter, sein Stellvertreter Günter Prast, Jochen Helbig, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses und Stellvertretender Bürgermeister Dr. Manfred Fleckenstein gewannen einen umfassenden Einblick.

32 Kinder, darunter 20 unter Dreijährige, Ende des Jahres werden es 42 sein, bevölkern seit dem 1. August die Räume, die normalerweise von der DJO-Deutsche Jugend in Europa genutzt werden. Dass diese Notlösung reibungslos funktioniert zur Zufriedenheit von Eltern, Kindern und Erzieherinnen, ist der vorbildlichen Zusammenarbeit aller Beteiligten zu verdanken. S. Nugayfki: „Wir haben vor unserem Einzug in mehreren Vorbereitungstreffen mit DJO, FMJ und dem Jugendamt alle Details miteinander besprochen – bis hin zu der Frage, mit welchen, später leicht zu entfernenden, Materialien wir die Wände kindgerecht schmücken dürfen.“ Ein Dank gelte auch der Arbeiterwohlfahrt Merkstein. In der AWO-Begegnungsstätte an der Römerstraße hat die Kindergruppe „Quieselchen“ der DJO eine vorübergehende Heimstatt gefunden.
Die übrigen Gruppen hat der offene Jugendtreff aufgenommen.
Das Kiga-Team hat aus den eingeschränkten Möglichkeiten das beste gemacht; erträglich auch nur deshalb, weil die volle Zahl nocht nicht erreicht is. Sanitärräume wurden nach Bedarf umgerüstet. Im großen DJO-Raum nehmen alle Kinder gemeinsam Frühstück und Mittagessen ein. Daneben gibt es zwei kleinere Gruppenräume. Gemeinschaft zu erleben, frühkindliches Sozialverhalten einzuüben, ist den Erzieherinnen besonders wichtig. In frühzeitige Förderung werden die Eltern einbezogen.
„Natürlich fehlt ein Bewegungsraum und Rückzugsmöglichkeiten für die Kinder“, so die engagierte Leiterin. Allerdings konnte man bisher die benachbarten Spielplätze intensiv nutzen. Mit dem Verein Bergbaudenkmal Adolf gibt es eine Kooperation, die sicherlich auch nach Beendigung der Notlösung weitergeführt wird. Ebenso ist das Kiga-Team am dauerhaften Austausch mit der DJO interessiert.