Meldung:

  • 19. Juli 2013

Dr. Manfred Fleckenstein soll Bürgermeister werden!

Dr. Manfred Fleckenstein

Der Stadtverbandsvorsitzende, Robert Savelsberg, und die drei Herzogenrather Ortsvereine vertreten durch Wolfgang Goebbels (Kohlscheid), Andreas Schmälter (Merkstein) und Bruno Barth (Herzogenrath-Mitte) stellten in einem gemeinsamen Pressetermin den Bürgermeisterkandidaten der SPD-Herzogenrath vor. Dr. Manfred Fleckenstein soll Ende Januar/Anfang Februar (der genaue Termin steht noch nicht fest) antreten, so die einmütige Empfehlung! Offiziell gewählt wird auf dem Stadtparteitag im Oktober durch die Delegierten der drei Ortsvereine.

Dr. Manfred Fleckenstein betonte bei der Vorstellung, dass der Bürgermeister in der Kommunalpolitik eine sehr starke Stellung habe. Viele entscheidende Dinge liegen in seiner Entscheidungsmacht – unabhängig von der Ratsmehrheit. „Personalführung ist wohl die wichtigste Funktion innerhalb des Rathauses“ und da gebe es einiges zu ändern. Man brauche „flachere Strukturen“; einige Dinge, die z.Z. durch Fremdfirmen durchgeführt werden (z.B. Gebäudereinigung) sollten wieder in städtische Hand kommen; Planungen sollten weniger externen Büros übertragen werden. Er sehe sich mit seiner kommunalpolitischen Erfahrung von über 25 Jahren einerseits – z.Z. ehrenamtlicher stellvertretender Bürgermeister – und mit seiner 41 Jahren dauernden Berufserfahrung im Bereich Lehre und Verwaltung an der RWTH Aachen andererseits bestens für die Position Bürgermeister geeignet. Wichtig sei ihm vor allem, nicht etwa primär als „Fotomodell in der Zeitung zu erscheinen“, sondern den ständigen Dialog mit den Bürgern, den angesiedelten Firmen, den Einzelhändlern, den Vereinen usw. zu pflegen. Auch hierbei erkenne er derzeit große Defizite. Darüber hinaus müsse sich ein Bürgermeister an der praktischen Umsetzung von theoretischen Plänen messen lassen (Stadtentwicklung!). Hier sehe er „weitestgehend Fehlanzeige“. Ein anderes Manko sehe er darin, dass gezielte Investitionen vernachlässigt worden sind, um langfristig Kosten zu senken. „Hätte man z.B. die Sauna in Kohlscheid regelmäßig gewartet und die kleineren Reparaturen durchgeführt, wäre sie nach wie vor im Betrieb, und wir hätten das derzeitige Debakel, das hohe Investitionskosten erfordert, verhindern können“.

Auf Nachfrage betonten alle am Pressetermin Beteiligten, dass sie gute Chancen sehen, ab März nächsten Jahres einen SPD-Mann an der Spitze des Rathauses zu haben und damit einen entscheidenden Schritt zur Schaffung einer „Sozialen Stadt“ getan zu haben!


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