Pressemitteilung:

  • 11. Januar 2013

Erfolgreiche Koordination der Aktivitäten zum Further Wald

Erfolgreich und sehr kooperativ verlaufen die Überlegungen zu den Konsequenzen, die aus der frevelhaften Abholzaktion im großen Stil im „Further Wald“ im Naturschutzgebiet Wurmtal gezogen werden sollen.

Federführend durch den „Arbeitskreis Umwelt“ der SPD-Herzogenrath unter Leitung von Bruno Barth trafen sich jetzt nach einer gemeinsamen Waldbegehung im Dezember verschiedene Akteure, um das weitere Vorgehen zu koordinieren. Beteiligt an der öffentlichen Zusammenkunft waren neben Kommunalpolitikern aus Herzogenrath, Würselen und der Städteregion von SPD, Grünen, Linken auch örtliche Vertreter vom "NABU", der "AG Wurmtal", den "NaturFreunden", dem "Baumschutzbündnis Aachen" und unabhängige Bürger, die alle Unverständnis und Wut über den im November von einem Privatbesitzer durchgeführten Kahlschlag eint. Das Allgemeinwohl wurde mit Füßen getreten; neben der Zerstörung von Fauna und Flora wurde den Bürgern ein großer Teil ihres Naherholungswaldes zerstört, so der einhellige Tenor der Versammlung. Wichtig sei es jetzt vor allem, die Aktivitäten abzusprechen und zu koordinieren, weil verschiedene Entscheidungsebenen – die Städte Herzogenrath und Würselen, die Städteregion Aachen, das Land NRW – beteiligt sind.

Einige Anträge/Anregungen/Forderungen werden auf den Weg gebracht: vom Wiederherstellen der zerstörten Wege auf Kosten des Verursachers in einer bestimmten Frist über Besitzverhältnisse, dem sog. „Vorkaufsrecht“, Sinn oder Unsinn einer möglichen Wiederaufforstung bis zu konkreten Änderungen im Landesforstgesetz bzgl. Privatwaldbetreiber.

Darüber hinaus ist die Bildung einer Bürgerinitiative geplant. Ein nächstes Treffen, um über die Umsetzung der besprochenen Maßnahmen zu informieren und das weitere Vorgehen zu besprechen, ist für die Zeit März/April geplant.

Nähere Informationen unter: bruno.barth@spd-herzogenrath.de