Pressemitteilung:

  • Herzogenrath, 23. März 2012

Einblick in die geschäftlichen Perspektiven und Zielsetzungen der Firma Enwor

Enwor-Geschäftsführer Herbert Pagel referiert beim SPD OV Herzogenrath
Einen wichtigen Einblick in die geschäftlichen Perspektiven und Zielsetzungen der Firma Enwor GmbH erhielten die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Herzogenrath. „Wir haben schon sehr früh auf klimafreundliche Stromerzeugung gesetzt. So haben wir bereits 1994 eine erste Anlage zur Kraft-Wärme-Kopplung in Kohlscheid in Betrieb genommen, danach etliche weitere. 1997 starteten wir mit einer ersten Windenergie-Anlage in Aachen-Vetschau.“ berichtete der Enwor-Geschäftsführer Herbert Pagel nicht ganz ohne Stolz. Aber auch eine Wasserkraftanlage in Stolberg-Breinig und die jüngst in Betrieb genommene Photovoltaik-Anlage auf dem Parkdeck am Herzogenrather Bahnhof befinden sich zu 100% im Besitz der Gesellschaft. Auf diese Weise ist Enwor auf allen vier Feldern der klimafreundlichen Stromerzeugung engagiert und kann durch zusätzliche Beteiligungen an einigen Großanlagen, z.B. auch an Offshore-Windanlagen, 10% ihrer gesamten Stromvertriebsmenge abdecken. „Enwor wird bemüht sein, diesen Anteil in den nächsten Jahren auf 25% zu steigern. Darüber hinaus wollen wir versuchen, auch die zugekauften Strommengen aus klimafreundlich erzeugten Stromquellen zu beziehen.“ führte Herbert Pagel weiter aus und stieß damit auf große Zustimmung der Sozialdemokraten. „Es war bei der Gründung dieses kommunalen Unternehmens immer unser Ziel, Einfluss auf die Geschäftspolitik zu nehmen. Jetzt können wir froh sein, dass wir die zügige Umsetzung der Energiewende mitbeeinflussen können. Bei den vier großen Monopolisten wären wir chancenlos.“ erläuterte das SPD-Städteregionstagsmitglied Gerhard Neitzke noch einmal die Motivation bei der Gründung der Enwor.