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September 2010

Zukunft des Zivildienstes

„Im Jahr 2011 wird es nicht nur für die Bundeswehr, sondern auch für die Vereine und Verbände zu einschneidenden Maßnahmen kommen.“ Dies erklärte der Vorsitzende der SPD-Fraktion der Stadt Herzogenrath, Gerhard Neitzke. Grund sei, dass es mit dem Aussetzen der Wehrpflicht auch zu einem Aussetzen des Zivildienstes in Deutschland kommen werde. „Schon jetzt“, so der Sozialdemokrat, „machen sich viele Vereine und Verbände große Sorgen darüber, wie sie die Lücke schließen können, die durch das Fehlen von Zivildienstleistenden entstehen wird“.

SPD wünscht „Mobilen Jugendtreff“

Mit dem Streiffelder-Hof in Merkstein und dem Bürgerhaus in Kohlscheid verfügt die Stadt Herzogenrath über zwei städtische Jugendtreffs; dazu kommen mit dem HOT in Mitte und dem KOT in Straß zwei in kirchlicher Trägerschaft, die größtenteils durch öffentliche Gelder finanziert werden.
Zwei Streetworker mit 1,5 Stellenanteilen sind zuständig für die sog. „aufsuchende Jugendarbeit“, die eine große Bedeutung zur Vorbeugung leistet.
„Die Mitarbeiter dieser Einrichtungen“, so das Mitglied des Jugendhilfeausschusses, Peter Joerißen (SPD) , leisten hervorragende Arbeit, trotzdem kommen die Außenbezirke der Stadt wie Hofstadt, Worm/Wildnis oder Niederbardenberg dabei leider zu kurz.“