Wahlprogramm

Wahlprogramm - Die soziale Stadt!

Zukunftsprogramm für die Wahlperiode 2009 – 2014


HINWEIS: Am Ende dieser Seite besteht die Möglichkeit zum Download des Wahlprogramms.


1. Politik für unsere Kleinsten

Die Zukunft einer Stadt beginnt mit ihren Kindern.

Die Situation der Familien hat sich grundlegend gewandelt. Immer mehr Eltern sind auf
Betreuungsangebote für ihre Kinder angewiesen. Kindertagesstätten bieten ein pädagogisch
wertvolles Bildungsangebot. Deshalb müssen diese gestärkt werden und grundsätzlich jedem Kind, unabhängig von seiner sozialen, kulturellen oder nationalen Herkunft, offen stehen.

Deshalb haben wir Sozialdemokraten folgende Ziele:
  • Erhalt und Ausbau der wohnortnahen Kindertagesstätten (KiTas)
  • Beitragsfreiheit im letzten Kindergartenjahr
  • Erhebliche Steigerung der Zahl der U3-Plätze in den KiTas
  • Bessere Bezahlung der Tagesmütter
  • Unterstützung der KiTa-Träger bei der Sicherung der personellen Besetzung in ihren Einrichtungen
  • Flächendeckendes Angebot an Familienzentren

    Auch außerhalb der KiTas müssen wir für die Entwicklung unserer Kinder attraktive und kreative
    Angebote bereitstellen.

    Deshalb haben wir Sozialdemokraten folgende Ziele:
  • Erhalt und Attraktivierung der vorhandenen Spielplätze
  • Schaffung neuer Spielplätze (z.B. in Neubaugebieten) grundsätzlich mindestens in der
    gesetzlich vorgeschriebenen Größe
  • Sicherstellung einer ausreichenden Beschattung auf den Spielplätzen
  • Schaffung eines betreuten Spielplatzes („speeltuin“ nach dem niederländischen Modell)
  • Einrichtung von Waldspielplätzen in allen drei Stadtteilen
  • Einrichtung eines Naturerlebnisgartens


    2. Politik für unsere Schulen

    Das Wichtigste, was unsere Kinder für eine selbstbestimmte Zukunft brauchen, ist eine gute
    Bildung. Räumliche und pädagogische Aspekte lassen sich nicht voneinander trennen. Deshalb muss die Förderung der Schulen und der schulischen Angebote oberste Priorität haben. Der Zuspruch zu Ganztagsschulen wird immer größer und ist somit eine große Herausforderung für die Politik. Alle Angebote müssen grundsätzlich jedem Kind, unabhängig von seiner sozialen, kulturellen oder nationalen Herkunft, offen stehen.

    Deshalb haben wir Sozialdemokraten folgende Ziele:
  • Intelligente Planung der Schülerzuweisung zu den Grundschulen zwecks Bildung kleinerer Klassen
  • Erhalt und Stärkung der wohnortnahen Grundschulen
  • Schaffung zusätzlicher individueller Förderangebote
  • Einstellung von Sozialpädagogen für jede Grundschule und – dort, wo sie noch fehlen –
    auch an weiterführenden Schulen
  • Kontinuierlicher Ausbau der Offenen Ganztagsschulen (OGS)
  • Städtische Mitfinanzierung der OGS zur Sicherung eines qualitativ hochwertigen Angebotes
  • Förderung der Zusammenarbeit zwischen OGS und Musikschule sowie zwischen OGS und
    Sportvereinen, kulturtreibenden Vereinen und anderen interessierten Institutionen
  • Kontinuierliche Förderung der weiterführenden Schulen und deren Ausbau zu Ganztagsschulen
  • Finanzielle Unterstützung von Projekten in den Bereichen Musik, Theater, Sport, z.B. durch
    Bezahlung von Honorarkräften
  • Kostenfreies Mittagessen für alle bedürftigen Kinder
  • Schaffung von Lehrerarbeitsräumen in den Ganztagsschulen
  • Feste Hausmeisterzuordnung für jede Schule

    Die Schulstruktur in Deutschland ist antiquiert, die Aufteilung der Schülerinnen und Schüler nach
    der Klasse 4 auf verschiedene Schulformen nach allen Experten-Meinungen falsch. Deshalb stehen wir Sozialdemokraten für eine Neuordnung der Struktur der weiterführenden Schulen. Wir werden vor Ort die Chancen nutzen, diese dort, wo es möglich ist, schon jetzt umzusetzen.


    3. Politik für unsere Jugend

    Der Umgang mit der Jugend und das Angebot für die Jugendlichen sind wichtige Gradmesser für die Zukunftsfähigkeit einer Stadt.

    Alle Jugendlichen brauchen gute Schulen (s. Kap. 2) und alle Schulabgänger einen
    Ausbildungsplatz, damit sie eine gute Lebensperspektive haben. Wir sind gefordert, dafür alle möglichen Hilfestellungen zu geben.

    Deshalb haben wir Sozialdemokraten folgende Ziele:
  • Vollständiges Ganztagsschulangebot und gute Verkehrsanbindung der Schulen
  • Verbesserung des Angebotes an Ausbildungsplätzen (z.B. durch Abschluss eines Ausbildungspaktes zwischen Schulen und Ausbildungsbetrieben)
  • Förderung persönlicher Patenschaften für die Vermittlung von Ausbildungsplätzen
  • Förderung ausbildungsbegleitender Hilfen für geringer Qualifizierte (z.B. bei VHS)
  • Unterstützung zusätzlicher Qualifizierungsmaßnahmen
  • Einrichtung einer ständigen Dialogebene zum Thema Ausbildung (Ziel: Ausbildungsverbünde
    zwischen einzelnen Betrieben, bessere Zusammenarbeit Ausbildungsbetriebe / Schulen / Berufskollegs)

    Nur wenn wir dafür zu sorgen, dass junge Menschen sich in unserer Stadt wohlfühlen, können wir
    darauf hoffen, dass sie uns als Bewohner erhalten bleiben. Wir müssen sie stärker in Entscheidungen einbinden und ihre spezifischen Interessen besser berücksichtigen. Dazu gehört auch ein umfangreiches Freizeitangebot.

    Deshalb haben wir Sozialdemokraten folgende Ziele:
  • Schaffung eines Jugendstadtrats mit Beratungsrecht in den Ausschüssen
  • Frühzeitige Einbindung der Jugend bei allen wichtigen Vorhaben der Stadtplanung
  • Ansiedlung von Händlern mit jugendspezifischem Warenangebot (z.B. Kleidung)
  • Ansiedlung einer Diskothek sowie weiterer Freizeitangebote (z.B. Billard, Bowling)
  • Schaffung zusätzlicher unabhängiger Freizeiträume (z.B. zur Nutzung als Jugendcafé
    mit unterschiedlichen Musikprogrammen)
  • Mehr Kulturangebote für Jugendliche
  • Bessere Bus- und Bahnverbindungen zwischen Herzogenrath, Aachen und Alsdorf, besonders abends und nachts (z.B. „Discobus“ mit Anbindung aller drei Zentren sowie der Außenbezirke)
  • Mehr Sicherheit an den Bahnhöfen (z.B. durch Präsenzdienste), bes. abends und nachts
  • Attraktivierung unserer Bäder (z.B. Wasserdisco, Schoolout-Party)
  • Verbesserung des allgemeinen Sportangebotes (z.B. durch Festlegung von vereinsunabhängigen Sportstättenzeiten, gezielte Förderung von Ehrenamtlichen)
  • Verbesserung des speziellen Sportangebotes (z.B. Kletterwand, Streetball)
  • Bessere Förderung der Vereinsjugendarbeit
  • Subventionierung von Vereinsmitgliedsbeiträgen für bedürftige Kinder und Jugendliche
  • Kostenfreiheit bei Nutzung städtischer Einrichtungen für Veranstaltungen

    Erfolgreich können diese Projekte nur sein, wenn wir sie gemeinsam mit der Jugend für die Jugend entwickeln. Wir Sozialdemokraten sind bereit dazu.


    4. Politik für unsere ältere Generation

    Die Alterstruktur in der Bevölkerung befindet sich in einem gewaltigen Veränderungsprozess. Die
    Prognosen zeigen, dass im Jahre 2015 der Anteil derjenigen, die älter als 70 Jahre sind, bereits bei mehr als 20% liegen wird. Diesem Tatbestand und den besonderen Bedürfnissen der älteren
    Generation gilt es Rechnung zu tragen. Priorität muss alles haben, was Ausgren-zung verhindert
    und dabei hilft, den älteren Menschen weiterhin alle Möglichkeiten zu bieten, vollwertig und
    weitestgehend selbständig am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können.

    Deshalb haben wir Sozialdemokraten folgende Ziele:
  • Schaffung der Rahmenbedingungen für neue, barrierefreie, altersgerechte Wohnformen
    (Mehrgenerationenhaus, Appartementhäuser u.a.) in Zentrumsnähe
  • Neue, dezentrale Wohnraumkonzepte zur Schaffung besserer Möglichkeiten zum Verbleib im sozialen Umfeld (z.B. Senioren-Wohngemeinschaften)
  • Verbesserung der Infrastruktur in Wohngebieten (z.B. durch Stadtteilläden, Bringdienste,
    Busverbindungen)
  • Einrichtung einer Wohnungstauschbörse (im Rathaus, Internetportal o.a.)
  • Fortführung der Ausarbeitung neuer Konzeptionen für das Leben im Alter
  • Schaffung zusätzlicher und Förderung vorhandener dezentraler, wohnortnaher Kommunikationsräume
  • Verbesserung der Verkehrsanbindung kultureller Spielstätten, besonders in den Abendstunden (z.B. ÖPNV, Fahrdienste)
  • Mehr Sicherheit an den Bahnhöfen und in den Zentren (durch Präsenzdienste o.a.)
  • Stärkung altersspezifischer Bildungs- und Kulturangebote, aber auch Schaffung aktiver
    Dialogangebote zwischen den Generationen
  • Bessere Unterstützung der Träger von seniorenspezifischen Angeboten
  • Kostenfreiheit bei Nutzung städtischer Einrichtungen für Veranstaltungen

    Leider häufen sich im Alter die gesundheitlichen Probleme. Für die davon betroffenen Menschen
    gilt es, ihnen optimale Genesungs- und Betreuungsmöglichkeiten zu bieten.

    Deshalb haben wir Sozialdemokraten folgende Ziele:
  • Bessere Unterstützung von Reha-Sportmaßnahmen (z.B. durch vermehrtes Raumangebot, Förderung spezieller Übungsleiterausbildungen, Stärkung ehrenamtlicher Tätigkeit)
  • Schaffung der Rahmenbedingungen für weitere zentrumsnahe Pflege- und Betreuungsplätze
  • Hilfestellung zur Verbesserung des Angebotes an Tagesbetreuungsplätzen, z.B. für demenziell veränderte Menschen, sowie an Kurzzeitpflegeplätzen


    5. Politik für unsere Arbeitnehmer und Arbeitgeber

    Es gehört zu den wichtigsten Aufgaben einer Stadt, die erforderlichen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass vorhandene Arbeitsplätze gesichert und nach Möglichkeit neue geschaffen werden können. Dadurch wird den Bürgerinnen und Bürgern die entscheidende Grundlage dafür geboten, ein sorgenfreies und selbstbestimmtes Leben führen zu können.

    Daher hat für uns eine aktive und konsequente Wirtschaftsförderung einen sehr hohen Stellenwert. Sie muss kontinuierlich, umfassend, aber auch flexibel sein. Neben den großen industriellen Betrieben (Saint Gobain, Schmetz) sind unsere Mittelstandsbetriebe die Garanten für die größte
    Zahl an Arbeitsplätzen. Wir wollen den regelmäßigeren und intensiveren Kontakt zu unseren
    Betrieben, Händlern, Handwerkern, Dienstleistern und sonstigen Gewerbetreibenden und ihnen bei Bedarf helfen. Ansiedlungswillige bedürfen einer besonderen Betreuung.

    Deshalb haben wir Sozialdemokraten folgende Ziele:
  • Einrichtung eines städtischen Expertenteams als direkter Ansprechpartner für unsere Unternehmen, Handwerks-, Handels- und Dienstleistungs- und Gewerbebetriebe (schnelle Hilfe aus einer Hand)
  • Persönliche Betreuung von Neuansiedlern von der ersten Anfrage bis zur Realisierung des Vorhabens durch das städtische Expertenteam
  • Standortsicherung der Industriebetriebe (z. B. durch zügige Umsetzung der Pläne für das Glaskompetenzzentrum)
  • Reaktivierung der Gewerbeflächen „Dornkaul“ (z.B. durch Rückkauf), Umwidmung und Freigabe auch für immissionsfreie Handwerksbetriebe
  • Zügige Vermarktung vorhandener Gewerbeflächen (z.B. Dornkaul, Nordstern) sowie Ausweisung neuer Flächen (z.B. im Norden von Merkstein)
  • Beschleunigung von Baugenehmigungen für Gewerbeansiedlungen
  • Zurückführung des TPH auf seinen Ursprung als Zentrum für Unternehmensgründer
  • Erweiterung des TPH (4. Bauabschnitt) in räumlicher Nachbarschaft
  • Errichtung eines Handwerkerhofs (z.B. im Bereich Industriestraße)
  • Weitreichende Unterstützung von Ausbildungsbetrieben
  • Schaffung einer städtischen Infobörse für Ausbildungsplätze und Arbeitsstellen

    In zunehmendem Maße entscheiden weiche Standortfaktoren darüber, ob sich ein Unternehmen
    oder ein Betrieb für die Ansiedlung oder den Verbleib in unserer Stadt entschließt.

    Deshalb haben wir Sozialdemokraten folgende Ziele:
  • Verbesserung der Kinderbetreuungsangebote (s. Kap. 1, 2)
  • Stärkung von Naherholung, kulturellen und touristischen Besonderheiten (s. Kap. 9, 10)
  • Einführung eines Handwerkerparkausweises (Ausweis zum Parken auf sonst kostenpflichtigen
    Flächen für Handwerker im Einsatz)

    Bei städtischen Auftragsvergaben wollen wir alle gesetzlichen Möglichkeiten nutzen, um die heimischen Betriebe verstärkt zu berücksichtigen. Darüber hinaus wollen wir zum Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, aber auch unserer örtlichen Betriebe, dafür sorgen, dass nur noch solche Firmen beauftragt werden, die festgelegte Tarif- oder vereinbarte Mindestlöhne zahlen. Ebenso wollen wir die Betriebe bevorzugen, die regelmäßig Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen.


    6. Politik für die Entwicklung unserer Stadt

    Das Bild einer Stadt wird von vielen Faktoren geprägt, z.B. durch Wohnbebauung, Einkaufsmöglichkeiten, Verkehrsangebote und –verbindungen (s. Kap. 8), Bildungs- und Erholungsangebote (s. Kap. 1, 2, 10) und vieles mehr. Die topographische Struktur unserer Stadt ist eine Vorgabe, die dazu führt, drei nahezu gleich große Zentren entwickeln zu müssen. Was auf den ersten Blick wie ein Problem wirkt, sehen wir als Chance. Wir wollen diese nutzen und alles tun, um alle drei Zentren so zu stärken, dass sie sich als lebendige Einkaufs- und Aufenthaltsbereiche präsentieren können und jedes für sich seinen spezifischen Charakter entfalten kann.

    Deshalb haben wir Sozialdemokraten folgende grundsätzliche Ziele:
  • Baulückenschließung und Ausweisung neuer zentrumsnaher Baugebiete zur Stärkung der dortigen Einzelhändler
  • Beseitigung aller Investitionshindernisse zur Schaffung neuen zentrumsnahen Wohnraums
  • Bessere Unterstützung der zentrumsrelevanten Einzelhändler durch städtisches Expertenteam (s. Kap. 5)
  • Sicherung der zentrumsnahen Versorgung mit Waren des täglichen Bedarfs (zusammen mit dem Verein Stadtmarketing)
  • Aktives Leerstands-Management (zusammen mit dem Verein Stadtmarketing)
  • Förderung eines Konzeptes zur Bildung von Immobilien- und Standortgemeinschaften
  • Stärkung der Wochenmärkte durch Angebotserweiterung (z.B. für Lebensmittel aus
    ökologischem Anbau)
  • Attraktivierung und Belebung der Fußgängerzonen und Plätze (z.B. durch Straßencafés)
  • Schaffung zusätzlicher zentrumsnaher öffentlicher Parkplätze
  • Intelligente Parkraumbewirtschaftung (z.B. Kostenfreiheit für Kurzparker)
  • Bessere Pflege und Unterhaltung unserer Grünanlagen

    Unsere liebens- und lebenswerten Außenbezirke dürfen wir nicht vernachlässigen. Hier gilt es,
    deren Charakter zu erhalten und das Wohnumfeld zu verbessern.

    Deshalb haben wir Sozialdemokraten folgende Ziele:
  • Neue Wohnbebauung nur als Ersatz oder Baulückenschließung, keine großflächige
    Ausweitung der Wohnbebauung
  • Keine Bebauung von Landschafts- und Naturschutzgebieten
  • Verbesserung der Verkehrsanbindung an unsere drei Zentren, insbesondere in den Abend- und Nachtstunden

    Darüber hinaus verfolgen wir Sozialdemokraten, konkret für die drei Zentren, folgende Ziele:

    für Herzogenrath-Mitte:
  • Wohnbebauung (barrierefrei) im Bereich des Frantzen-Geländes sowie Gestaltung des
    Umfeldes unter Einbeziehung des Elementes „Wasser“ (z.B. Broichbach)
  • Belebung des Ferdinand-Schmetz-Platzes (s. allgemeiner Teil) sowie der umliegenden
    Immobilien (z.B. Bockreiterzentrum, ehemaliger Lebensmittelmarkt)
  • Bebauung des Bereichs zwischen Kleik- und Bahnhofstraße mit Wohnungen sowie Freizeit- / Gastronomieangeboten, diese insbesondere für unsere Jugend
  • Planung zur Neugestaltung des Postgeländes zur Nutzung für ein Freizeitzentrum
  • Umgestaltung der Ladestraße
  • Umgestaltung der Glasstraße nach Errichtung des Glaskompetenzzentrums (s. Kap. 5, 8) (insbesondere Herstellung eines direkten Zugangs zum Bahnhof durch den vorhandenen Tunnel)

    für Kohlscheid:
  • Wohnbebauung im Bereich Dornkaul-/Kämpchenstraße
  • Wohnbebauung, Grünanlagen und Parkplätze im rückwärtigen Bereich Südstraße/Markt/Puetgasse – „Langenberg“
  • Wohnraumverdichtung im Bereich der Südstraße
  • Stärkung von Freizeitangeboten rund um den Markt
    Die Roermonder Straße hat als Haupteingangsbereich in unsere Stadt (Entrée-Situation) sehr große Bedeutung. Sie muss ein attraktives, lebendiges und einladendes Bild bieten.
    Unsere Ziele:
  • Zügige Beseitigung aller Brachflächen (z.B. zwischen dem Getränkemarkt und der Wilsberger Staße)
  • geordnete Ansiedlung von Händlern für Waren des nicht-täglichen Bedarfs
  • Wohnbebauung im Eckbereich zur Straße „Auf´m Schif“

    für Merkstein:
  • Attraktivierung und Belebung des August-Schmidt-Platzes (s. allgemeiner Teil)
  • Wohnbebauung im Bereich Marie-Juchacz-Str. / Römerstr. / An der Herrenstraß / Geilenkirchener Str.
  • Weiterentwicklung des Gewerbegebietes „Nordstern“ (s. Kap. 5)
  • Verbesserung des Wohnumfeldes in Alt-Merkstein (s. Kap. 8)


    7. Politik für unsere Natur

    Die massive Klimaveränderung, das Ozonloch, die Luftverschmutzung durch CO2 und Feinstaub,
    aber auch die Verknappung unserer Energievorräte gefährden unser zukünftiges Leben sowie das der nachfolgenden Generationen. Beginnend mit der Zeit der Industrialisierung hat die Menschheit die heutigen Umweltprobleme geschaffen und über viele Jahrzehnte nichts zu ihrer Entschärfung beigetragen. Inzwischen ist jedem klar, dass ein Umsteuern dringend erforderlich ist und wir alle
    unserer Beitrag zum Schutz unserer Natur leisten müssen.

    Wir wollen, dass Umweltpolitik vor Ort anfängt.

    Deshalb haben wir Sozialdemokraten folgende Ziele:
  • Verringerung des Individualverkehrs (® Kap. 8)
  • Förderung von Niedrigenergiehäusern
  • Förderung von energieschonenden und klimafreundlichen Heizsystemen (z.B. Kraft-
    Wärme-Kopplung, Solarenergie, Brennstoffzellentechnik, Wärmepumpe)
  • Systematische Umsetzung von Energiesparmaßnahmen an allen städtischen Gebäuden und Einrichtungen
  • Erhalt aller Landschafts- und Naturschutzgebiete
  • Festlegung von Abstandsflächen zwischen Bauland und Schutzgebieten (Schutzzonen zwischen Bebauungsbereichen und Landschafts-/ Naturschutzgebieten)
  • Schaffung zusätzlicher Streuobstwiesen
  • Schonende Behandlung und naturgerechte Bewirtschaftung unserer Wälder
  • Jagdverbot in Naturschutzgebieten zum Schutz seltener Tierarten


    8. Politik für unsere Verkehrsteilnehmer

    Seit Bestehen der neuen Stadt Herzogenrath ist das hohe Verkehrsaufkommen auf der Nord- / Südachse L 232 (Roermonder Str. bis Geilenkirchener Str.), insbesondere für die Anwohner, ein zentrales Problem. Der Bau einer Ortsumgehung (z.B. B 258n von Uersfeld über Kerkrade in den Heinsberger Raum) wird seitdem diskutiert. Verantwortbar ist ein solcher Eingriff in die Natur aber höchstens dann, wenn eindeutig nachgewiesen werden kann, dass dadurch der Verkehr auf der L 232 um mindestens 20-25% verringert wird. Ob dieser Nachweis gelingt, ist fraglich. Daher muss unsere Hauptaufgabe erst einmal darin bestehen, andere Möglichkeiten zur Verminderung des Individualverkehrs und somit zur Verkehrsentlastung zu nutzen.

    Deshalb haben wir Sozialdemokraten folgende Ziele:
  • Verbesserung des Verkehrsflusses auf der L 232 durch neue, intelligente Ampelschaltungen sowie Kreisverkehre (z.B. Dornkaul, Straß)
  • Attraktive Preisgestaltung bei Bus und Bahn (z.B. Innenstadttarif, Kurzstreckentarif)
  • Bessere Busanbindung der Außenbezirke
  • Bessere Bus- und Bahnverbindungen von und zu den drei Zentren Herzogenraths und in die umliegenden Städte, besonders in den Abend- und Nachtstunden
  • Vernetzung vorhandener und Schaffung neuer Jobticketangebote
  • Weitere Verbesserung des Radwegenetzes

    Der zügige Transport von Waren und Produkten von und zu unseren Betrieben ist eine wichtige
    Voraussetzung für deren Existenz. Diese gilt es zu erhalten oder zu verbessern, allerdings nicht auf Kosten unserer Wohngebiete.

    Deshalb haben wir Sozialdemokraten folgende Ziele:
  • Realisierung einer Umgehungsstraße um Alt-Merkstein
  • Verlagerung der L 223 (Jüderstraße) zur Entlastung Niederbardenbergs
  • Neues Verkehrslenkungskonzept für den Schwerlastverkehr unserer industriellen Betriebe (z.B. Saint Gobain, Schmetz, Nivelsteiner Sandwerke)


    9. Politik für Sport und Kultur in unserer Stadt

    Sport ist ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsfürsorge und hilft den Menschen, körperlich fit zu bleiben oder zu werden. Andererseits fördert der Sport auch das Gemeinschaftsleben und ist somit ein wichtiger Baustein für eine kommunikative Gesellschaft. Unsere Sportvereine und ihre vielen ehrenamtlichen Helfer leisten vorbildliche Arbeit und brauchen unsere volle Unterstützung. Es gehört aber auch zu den Aufgaben einer Stadt, für die nicht vereinsgebundenen Bürgerinnen und Bürgern ausreichende Sportangebote bereitzustellen.

    Deshalb haben wir Sozialdemokraten folgende Ziele:
  • Erhalt und Verbesserung aller städtischen Sportstätten (Sporthallen, Sportplätze), ggf.
    Bau weiterer Sportstätten
  • Wegfall der Energiekostenbeteiligung für Vereine
  • Bessere Koordination der Sportstättenzeiten für den Vereinssport
  • Festlegung von Hallenzeiten für nicht vereinsgebundenen Sport in mindestens einer
    Halle pro Stadtteil
  • Öffnung der Sporthallen auch in den Ferienzeiten (für Vereinstraining und Freizeitsport)
  • Förderung von Breitensportangeboten
  • Schaffung von geeigneten Unterbringungsmöglichkeiten für Sportgeräte an den
    Sportplätzen, insbesondere für die Leichtathleten (z.B. Garage oder Container)
  • Erhalt aller Schwimmbäder in städtischer Hand
  • Konzepte für eine „Winternutzung“ des Freibadgeländes bzw. der Freibadeinrichtungen
  • Errichtung eines einfachen Eissportplatzes (z.B. zum Schlittschuhlaufen, Curling)

    Kulturelle Vielfalt ist ein wichtiger Faktor für das Ansehen einer Stadt und gleichzeitig eine wesentliche Voraussetzung für das Wohlbefinden ihrer Einwohner. Unsere vielen Musik-, Kunst-, Heimat- und Brauchtumsvereine sind Garanten für ein breites Spektrum kultureller Veranstaltungen. Nur unter geeigneten Rahmenbedingungen kann dieses Angebot aufrechterhalten werden. Wir müssen dabei helfen, für alle Bürgerinnen und Bürgern ein umfangreiches und qualitativ gutes Programm anzubieten.

    Deshalb haben wir Sozialdemokraten folgende Ziele:
  • Bessere Unterstützung aller kulturtreibenden Vereine
  • Kostenfreiheit für Vereine bei Nutzung städtischer Einrichtungen für nicht-kommerzielle
    Veranstaltungen
  • Schaffung zusätzlicher Veranstaltungsräume (z.B. für kleine Konzerte oder als Probe und Trainingsräume)
  • Verbesserung der Nutzungsmöglichkeiten vorhandener Spielstätten (z.B. durch
    Bühnenumgestaltung)
  • Verstärkte Nutzung der Räume im alten Rathaus Kohlscheid für kulturelle Zwecke
  • Konzepte zur Nutzung der Burg Rode als Kulturzentrum (s. Kap.10)
  • Konzepte für Musikfestivals für alle Altersgruppen in allen Stadtteilen (s. Kap.10)
  • Städtisches Kulturprogramm für alle Stadtteile
  • Verbesserung der Verkehrsanbindung kultureller Spielstätten, besonders in den Abendstunden und an Wochenenden (z.B. ÖPNV, Fahrdienste) (s. Kap. 2, 4)


    10. Politik für Erholung und Tourismus in unserer Stadt

    Wir müssen dafür sorgen, dass sich die Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt wohlfühlen können. Dazu gehören attraktive Erholungs- und Freizeitangebote. Wir wollen aber auch für
    Menschen, die außerhalb unserer Stadtgrenzen wohnen, die Stadt interessant machen. Also
    brauchen wir Konzeptionen für einen sanften Tourismus.

    Deshalb haben wir Sozialdemokraten folgende Ziele:
  • Dauerhafte Pflege und Verbesserung aller Naherholungsgebiete, insbesondere der Rad- und
    Wanderwege (z.B. durch Ausstattung mit Ruhebänken und Beleuchtungen)
  • Verknüpfung vorhandener Wanderwege zu Rundwegen (z.B. durch Schaffung einfacher Pfade mit wetterfestem Belag oder nur für Fußgänger zugängiger Wiesenwege)
  • Gestaltung einer Wanderkarte für Herzogenrath und entsprechende Beschilderung der ausgewiesenen Wege
  • Neugestaltung einer „Bergbauroute“ von Kohlscheid (Laurweg) durch das Wurmtal über Straß (Voccart) nach Merkstein (Adolf, Fördermaschinenhaus) mit Anbindung an die entsprechenden Einrichtungen der Nachbarstädte (z.B. Energeticon, Bergbaumuseum)
  • Umgestaltung eines Bereiches hinter dem ehemaligen Freibad Herzogenrath zu einem
    witterungstauglichen Jugendzeltplatz
  • Umgestaltung und Attraktivierung des Geländes vor der Halde Adolf, unter Einbeziehung des Fördermaschinenhauses (z.B. Ausbau zu einem touristischen Zentrum)
  • Einrichtung eines Informations- und Tourismusbüros in der Stadtverwaltung
  • Einführung regelmäßiger Stadtführungen
  • Instandhaltung, Verbesserung und Ausweitung des Radwegenetzes
  • Positionierung der Stadt als Zentrum für „Fahrradtouristen“ in der Grünmetropolregion
  • Schaffung eines „Campingplatzes“
  • Verbesserung der Kulturangebote (s. Kap. 9)
  • Dauerhafte Einrichtung einer „Herzogenrather Kulturwoche“ (z.B. als Musikfestival mit
    tageweisem Angebot für unterschiedliche Zielgruppen) (s. Kap. 9)
  • Konzepte zur Nutzung der Burg Rode als Kulturzentrum (s. Kap. 9)
  • Konzepte zur Umgestaltung des Burgumfeldes zum „Altstadtviertel“ (zur Betonung des ursprünglichen historischen Kerns von Herzogenrath)

    Nur gemeinsam mit den Mitgliedern der Städteregion Aachen sowie unseren Nachbarstädten, insbesondere Kerkrade und Übach-Palenberg, können wir eine Vielfalt unterschiedlicher Angebote erzeugen. Diese ist der wichtigste Schlüssel zum Erfolg für alle.

    Wir Sozialdemokraten stehen für das Miteinander und werden die Zusammenarbeit verstärken.


    11. Politik für das Miteinander in unserer Stadt

    Viele Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt besitzen nicht die deutsche Staatsangehörigkeit und
    entstammen zum Teil sehr unterschiedlichen Kulturkreisen. Das respektvolle Miteinander der
    verschiedenen Kulturen ist eine wichtige Basis für eine erfolgreiche Zukunft unserer Stadt. Wir
    müssen diese kulturelle Vielfalt als Bereicherung erkennen und die Voraussetzungen für ein gutes Zusammenleben mit wechselseitiger Toleranz schaffen.

    Herzogenrath hat keinen Platz für Fremdenfeindlichkeit!

    Deshalb haben wir Sozialdemokraten folgende Ziele:
  • Erhalt und Stärkung des Integrationsrates
  • Vernetzung aller Organisationen, die sich mit Migrationsangelegenheiten befassen
  • Einrichtung eines ständigen Forums für den konstruktiven Dialog zwischen den verschiedenen Kulturkreisen
  • Erstellung eines Konzeptes für die regelmäßige Durchführung gemeinsamer Kulturveranstaltungen

    Eine wichtige Grundlage für das gemeinsame Lernen, Arbeiten und Leben besteht darin, sich in
    einer gemeinsamen Sprache verständigen zu können. Selbstverständlich dürfen wir erwarten, dass alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt die deutsche Sprache erlernen. Es gehört zu unseren Aufgaben, hierfür ausreichende Hilfestellungen zu geben. Aber wir müssen auch erkennen, dass das Erlernen einer Fremdsprache entscheidend von der guten Kenntnis der Muttersprache abhängt. Daher müssen wir auch in diesem Bereich entsprechende Angebote machen.

    Deshalb haben wir Sozialdemokraten folgende Ziele:
  • Intensivierung der „Rucksack-Projekte“ in Kindergärten (Sprachförderung, auch in der
    Muttersprache, durch Zusammenarbeit zwischen dem pädagogischen Personal und den Müttern)
  • Stärkung von Sprachförderprojekten in Schulen
  • Schaffung weiterer Angebote muttersprachlichen Unterrichts in Kindergärten und Schulen
  • Unterstützung von Sprachförderprojekten im Freizeitbereich (z.B. Durchführung
    Freizeitcamps mit aktivem Sprachunterricht)
  • Förderung eines zweisprachigen fachbezogenen Unterrichts in den Schulen mit unterschiedlichen Sprachkombinationen
  • Gemeinsame Sprachkurse für Eltern und Kinder (z.B. in Zusammenarbeit mit Kulturvereinen oder Bildungseinrichtungen)

    Wir Sozialdemokraten setzen uns seit jeher dafür ein, dass allen Menschen die gleichen Rechte
    zuteil werden. Dazu gehört auch, dass alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt in kommunalen
    Angelegenheiten das gleiche Mitspracherecht haben müssen. Dies bedeutet, dass das Kommunalwahlrecht nicht nur auf diejenigen beschränkt bleiben darf, die die Staatsangehörigkeit eines EU-Mitgliedstaates besitzen, sondern für alle gelten muss.
    Wir werden uns mit Nachdruck dafür einsetzen.


    12. Politik für eine soziale Stadt Herzogenrath

    Sozialpolitik ist eine Querschnittsaufgabe, die sich in allen politischen Feldern wiederfinden muss.
    So sind in allen Kapiteln unseres Zukunftsprogramms die auf die jeweilige Zielgruppe bezogenen sozialen Aspekte berücksichtigt.

    Die Qualität einer Stadt zeigt sich aber ganz besonders in ihrem Umgang mit den Schwächsten in
    unserer Gesellschaft. Dazu gehören vor allem die behinderten und in soziale Not geratenen Bürgerinnen und Bürger. Daher müssen konkrete Hilfen angeboten werden, aber auch die notwendigen Rahmenbedingungen für eine umfassende Unterstützung geschaffen werden. Kein Mensch darf ausgegrenzt werden, jeder muss Hilfe und Unterstützung erhalten können.

    Deshalb haben wir Sozialdemokraten folgende Ziele:
  • Ausweitung der integrativen Beschulung in allen Schulformen, allerdings unter der Voraussetzung geeigneter Rahmenbedingungen (z.B. verbesserte Lehrerversorgung)
  • Verbesserung des Angebots an speziellen Förderschulen
  • Unterstützung und Ausweitung der Behindertenwerkstätten
  • Förderung von zusätzlichen Arbeitsplätzen für Behinderte
  • Barrierefreiheit in allen öffentlichen Einrichtungen
  • Förderung von barrierefreiem Wohn- und Gewerberaum
  • Verbesserung der gesellschaftlichen Teilhabechancen für Behinderte
  • Stärkung und finanzielle Unterstützung der Sozialverbände und Beratungsstellen
  • Gezielte finanzielle Förderung der Beratungsstellen für besondere Einzelmaßnahmen
  • Einrichtung einer zentralen unbürokratischen Anlaufstelle für Menschen mit sozialen
    Problemen („Sozialkiosk“) zur schnellen Soforthilfe
  • Verstärkte Förderung von Qualifizierungsmaßnahmen
  • Einrichtung einer städtischen Infobörse für Qualifizierungsmaßnahmen, Ausbildungsplätze,
    Berufspraktika und Arbeitsstellen (s. Kap. 5)
  • Unterstützung der Herzogenrather Tafel, insbesondere Verbesserung des räumlichen Angebotes
  • Bessere Unterstützung der Träger sozialer Einrichtungen, insbesondere bei der Schließung von Leistungsverträgen (z.B. Mehrjahresverträge, Beachtung tarifrechtlicher Bestimmungen)

    Ohne ehrenamtliche Unterstützung durch engagierte Bürgerinnen und Bürger müssten viele soziale Einrichtungen und Verbände ihre Arbeit erheblich einschränken oder gar gänzlich einstellen. Für uns Sozialdemokraten ist es eine Verpflichtung, die Arbeit der ehrenamtlich Tätigen gebührend zu würdigen.

    Deshalb haben wir Sozialdemokraten folgende Ziele:
  • Unterstützung von Schulungsmaßnahmen für Ehrenämtler
  • Einführung eines Ehrenamtspasses zur vergünstigten Benutzung städtischer
    Einrichtungen und Kulturangebote
  • Durchführung eines jährlichen Ehrenamtsfestes im Rahmen des städtischen Kulturprogramms


    Wir Sozialdemokraten haben Ihnen in dem vorliegenden Programm unsere wichtigsten Ziele
    vorgestellt. Ganz bewusst haben wir dabei keine langen Texte formuliert, sondern unsere einzelnen Zielsetzungen auf Stichworte reduziert.

    Wir wissen, dass diese Vorgehensweise in einzelnen Positionen Fragen aufwerfen kann, und sind
    selbstverständlich jederzeit gerne bereit, Ihnen detaillierte Erläuterungen zu geben. Sollten Sie also Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren jeweiligen Wahlkreisvertreter oder den SPD Stadtverband.

    Ebenso nehmen wir gerne Ihre Anregungen entgegen.

    Denn:
    Wir wollen alle Kräfte bündeln, um gemeinsam mit Ihnen unsere Stadt weiter zu entwickeln !

    Wir wollen, dass niemand ausgegrenzt wird.
    Wir wollen, dass alle Bevölkerungsgruppen mit ihren Bedürfnissen berücksichtigt und gewürdigt
    werden.
    Wir wollen, dass alle Bürgerinnen und Bürger unsere Stadt als ihr „Zuhause“ empfinden können.

    Wir wollen:
    Die soziale Stadt!

  •